Diese Produktion wurde gefördert durch den Fonds Darstellende Künste e.V. und der Stiftung zur Förderung der Kultur und der Erwachsenenbildung in Ostholstein.

Die Trickfilmidee
Schon länger beschäftigt sich Marc neben dem Figurenspiel mit der Musik- und Geräuschproduktion im Theater. Von besonderem Interesse ist dabei das Ausloten von neuen Spielräumen. Im Frühjahr 2017 entstand dann die Idee durch den Einsatz von Trickfilmsequenzen, die Kombination von Figurentheater und akustischen Elementen um eine weitere optische Ebene zu erweitern. Drei Kunstformen sollen in dem geplanten Projekt verbunden und beleuchtet werden: die bildende Kunst (Malerei), die darstellende Kunst (Figurenspiel) und das filmische Element. In Meike Fehre (Ahoi Film, Hamburg) fanden wir eine Trickfilmerin, deren Bildsprache uns sofort begeisterte. http://www.ahoifilm.de/ Fehlte nur noch die Finanzierung. Wir stellten einen Antrag beim Fonds Darstellende Künste und er wurde, juchuuh, bewilligt: "Ihr Projekt gehört zu den bundesweit bemerkenswerten aller gesamt beantragten Vorhaben. Herzliche Glückwünsche!" Danke!

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Bröckel und Bronken. Oder: Was passiert, wenn man die fiesen Bröckel und Bronken mit den Woffel-Pinsel tupst... (Trickfilm: Meike Fehre/Sounds: Marc Lowitz)

Figurentheater und Trickfilm
für alle ab 4 Jahren


Im Atelier »Pinselfein« stellt sich keine Freude ein:
immerzu Bilder malen auf Bestellung: alles grau in grau: Häuser, Autos, Würste und auch mal ´ne Frau! Moritz Pinselfein ist es leid. Und dann? Fällt plötzlich einer raus aus seiner Leinwand: ein oranger, putziger, vorlauter Kerl, der ihm eigenartig vertraut vorkommt:

Es ist der »Woffel«! Genauso einer, wie er ihn als Kind gemalt hat. Und dieser Woffel ist aufgebracht: er brauche wieder Bilder, fröhlich, verrückt und bunt, denn grau und öde sei für ihn und seine flauschige Welt sehr ungesund. Immer mehr fiese Bröckel und Bronken würde es geben und die seien höchst gefährlich.
Aber wie bekommt er den Maler dazu, wieder mit Freude zu malen, sich verrückte Sachen auszudenken, so wie früher? Damit der Woffel wieder zurückkehren kann in seine gemütliche, flauschige und verrückte Woffel-Welt hinter der Leinwand.

Mit »Übungen und Vergnügungen« und »reimwärts« geht´s schließlich heimwärts!
Und es bleibt zurück:
ein Maler im Glück.


Und so ganz nebenbei läßt sich erfahren, wie Kunst entsteht...
Welche Prozesse und manchmal sehr verrückte Vorgehensweisen nötig sind, bis ihr euch ein fertiges Bild anschauen könnt.

Premiere: 17.12. um 10.30 Uhr
Rathaus Pansdorf, Bürgersaal


Weitere Termine in Planung
(s. Tourplan)

Besetzung

Spiel+Idee Marc Lowitz
Regie/Dramaturgie Dörte Lowitz
Trickfilme Meike Fehre, Ahoi Film Hamburg
Figurenbau Marc Lowitz
Ausstattung Marc Lowitz, Arne Bustorff
Musik/Sounds/Lieder Marc Lowitz
Illustrationen Kerstin Meyer
Woffel-Schrift Mia Lowitz

Technik

Dauer 50 min
Bühnenmaße 6 m Breite
4 m Tiefe
3 m Höhe
Alter ab 4 Jahren
Zuschaueranzahl max. 160
Aufbauzeit 120 min
Abbauzeit 90 min
Technik Ton- und Lichtanlage werden mitgebracht.